Claviorganum Claviorganum II-manualig

Claviorganum / II-manualig

  • Tonumfang C –d3
  • Variabler Schleifenteilungspunkt von a/b bis c1/cs1
  • Koppeln I/II und II/I
  • Transponiereinrichtung 415 / 440 / 465 Hz
  • Abmessungen (B x H x T) Orgel 0,95 x 0.92 x 0,52 m  |  Cemb. 0,82 x 0,23 x 2,06 m

Das Claviorganum ist ein Kombinationsinstrument aus Renaissance und Barock, das ein Truhenpositiv mit einem besaiteten Tasteninstrument verbindet. Mögliche Partner sind hier sowohl das Cembalo, als auch Spinett oder Tafelklavier. Verschiedene historische Vorbilder sind in diversen Musikinstrumentensammlungen innerhalb Europas und weltweit erhalten.

In erst Linie dem Continuospiel dienend, besitzt es auch die Kraft solistisch hervorzutreten.

Ein kleines zweimanualiges Instrument – bestehend aus einem 3-registrigen italienisch disponierten Positiv und einem 2-registrigen italienischen Cembalo – stellen wir hier vor.
Es bietet die Möglichkeit, im Wechsel die spröde Klarheit des Cembalos und die warme Fülle des Orgelklangs gegeneinander auszuspielen, aber auch, beide Farben gekoppelt miteinander zu verschmelzen .
Die beiden Instrumente sind durch einfaches Aufstecken des Cembaloteils miteinander verbunden und somit auch getrennt, einzeln oder im Duo vollwertig verwendbar. Der Erfordernis nach verschiedenen Stimmtonhöhen und Temperaturen in der historischen Aufführungspraxis ist mittels einer Transponiereinrichtung und aufwendiger Stimmvorrichtungen Rechnung getragen.
Bei kleinen Abmessungen ist die zerlegte Kombination in jedem normalen Van transportabel.

Die Disposition:

I – Manual Orgel:

I Gedackt 8´, Birnbaum / Fichte
Bass und Diskant; Fundament des Plenums, zurückhaltendes Begleitregister


II Flöte 4´, Birnbaum / Fichte
Bass und Diskant; kubisch offen zur klaren Durchzeichnung der Orgelpassagen


III Prinzipal 8´,75% Zinn
Diskant; zweite 8´-Basis auch zur Voce humana auf Schwebung stimmbar

II – Manual Cembalo:

I 8´ Prinzipal Messing

II 8´ Nasat Messing (auch als 4´ möglich)

Bauliche Ausführung:

  • Klaviaturen in Buchsbaum und Ebenholz belegt
  • Leichte , präzise Spielart; Truhenorgel mit direkter Stechermechanik ohne Wellenbrett
  • Schiebekoppeln
  •  Registerzüge der Orgel und des Cembalos baßseitig bequem erreichbar
  • Laufruhiger Winderzeuger und druckstabiler Faltenbalg in schallgedämmten Sitzkasten integriert
  • Orgelgehäuse aus repräsentativen Birnbaum, Cembalo aus Zypresse mit Birnbaumprofilen – komplett mit hochwertiger historischer Bernsteinlackpolitur
  • Gegen Temperatur – und Feuchtigkeitsschwankungen unempfindliche Windlade
  • Durch einfache Steckverbindungen in drei Teilen leicht transportabel und in wenigen Minuten zusammengesetzt

Selbstverständlich bieten wir den Bau von Claviorgani auch in anderer regionaler Auslegung– in flämischer, französischer, deutscher Tradition – und anderer Disposition und Registerzahl an.

Claviorganum, II-manualig
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